Was ist eine Pauschalclub

Vor einigen Jahren war der Pauschalclub in Deutschland das beherrschende Thema. Mittlerweile plant die Politik massive Verbote. Zudem sind die meisten Clubs mit Flatrate sowieso schon Pleite. Die letzten am Markt dürften in der nächsten Zeit ebenfalls verschwinden. Wer an den Pauschalclub mit Flatrate denkt, wird sich an ein düsteres Kapitel in unsrer Geschichte erinnern.

Das war ein Pauschalclub

In der Krise geboren half das Modell Flatrate das Überleben im Saunaclub. Die Kunden blieben weg. In den Zeiten der Finanzkrise wollte kaum noch einer für Sex bezahlen. Flatrate als Modell wurde geboren. Immer mehr Clubs agierten damit als Pauschalclub. Das Konzept ging auf, wurde aber schon kurzzeitig von Politik und vielen Verbänden kritisiert. Bis endlich klare Verbote für den Pauschalclub geschaffen wurden, sollte es aber noch bis ins Jahr 2015 dauern.

So arbeitet ein Pauschalclub

Einige der Clubs mit Flatrate haben sehr aggressiv geworben. Häufig handelte es sich dabei um einen Saunaclub, der kurz vor der Pleite stand. Das Flatrate Modell konnte die nahende Pleite kurzweilig abwenden. Der Gast bezahlt einen festen Eintritt, oft um die 100 Euro. In einem normalen Saunaclub sind darin Wellness, Softdrinks und der Tagesaufenthalt enthalten. In einem Pauschalclub jedoch auch das sexuelle Vergnügen. Was also in einem klassischen Saunaclub extra bezahlt werden musste, war in einem Flatrate Club bereits im Preis enthalten.
100 Euro zahlen, Softdrinks, Wellness und Sex sooft Mann konnte. Eine Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Girls gab es im Pauschalclub nicht. Manch einer überspannte den Bogen in der Öffentlichkeit und warb nicht nur mit freien Mädchen nach Lust und Laune, sondern auch mit einer Bratwurst obendrauf. Das Flatrate Modell im Saunaclub konnte sich in der Krisenzeit behaupten und in fast jeder größeren Stadt oder im direkten Umland gab es bald einen Pauschalclub.

Kunden mochten den Pauschalclub (nicht)

In der Finanzkrise war der Pauschalclub eine tolle Möglichkeit, um billig Sex zu erhalten. Wer es richtig nutzte konnte es hier sogar billiger als auf dem Straßenstrich bekommen. Was für die Einen der Tiefpunkt war, war für die anderen das Paradies. Nach der Finanzkrise wandelte sich das Bild. Viele Betreiber der Flatrate Clubs verharrten im alten Modell und schaufelten sich selbst ihr eigenes Grab. Die Frauen im Saunaclub waren bereit für weniger Geld zu arbeiten, solange die Krise anhielt. Nach der Krise war diese Bereitschaft aber nicht mehr gegeben. Um das Modell Flatrate am Laufen zu halten, mussten billigst Girls herangeschafft werden. Die Qualität nahm im Saunaclub mit Flatrate deutlich ab. Statt junger Girls mit einem tollen Body, wurden die Frauen älter und oft sogar runder.

Flatrate geriet an den Pranger

Doch das möchte natürlich kein Mann haben, wenn er dafür bezahlt. Auch die Verständigung wurde im Flatrate Saunaclub zunehmend schwieriger. Kaum noch ein Girl sprach dort Deutsch. In Schubkarren wurden billige Frauen aus Rumänien und Bulgarien herbeigeschafft. Oft aber 2. Güte, da auch dort eine gewisse Mindestanforderung an den Verdienst gestellt wurde, der in einem Pauschalclub eben nicht gewährt werden konnte. Einige Flatrate Clubs begannen damit, die Zeiten auszuhöhlen. So gab es für 100 Euro zum Beispiel nur noch einen 3-Stunden Eintritt. Das sollte die Triebbereitschaft des Mannes ein wenig eindämmen. Die Frauen verdienten im Schnitt um die 4,00 – 8 Euro pro sexuellen Kontakt. Viel zu wenig, um wirklich erstklassige Frauen anbieten zu können.

Ende naht(e)

Das Modell ging aber nicht so ganz auf. Die Frauen im Flatrate Saunaclub entsprachen nicht den Anforderungen der Kunden. Nicht zuletzt führten nun die politischen Entscheidungen zum Aus. Die letzten Saunaclubs, die als Pauschalclub arbeiten, dürften wohl bald der Vergangenheit angehören oder aber werden versuchen, das Flatrate Modell unter einem anderen Namen zu präsentieren. Die Frauen freut es. Uns Kunden aber auch. Schließlich wollen wir beim käuflichen Sex wirklich gute Qualität haben und nicht B-Ware, die es günstig im Einkauf gab.

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