Flatrate Saunaclubs

Jeder kennt Flatrate in Zusammenhang mit dem käuflichen Sex. Neben einer Bratwurst und einem Bier gibt es für 8 Euro auch eine Frau dazu. So ein Flatrate Angebot aus Niedersachsen. Diese All-Inklusive Offerten lassen sich im Bordell, auf dem Straßenstrich und natürlich auch im Saunaclub finden. Letzterer kann das natürlich nicht für 8 Euro alles anbieten. Dafür sind die Serviceleistungen der Damen viel zu hoch. Dennoch gibt es viele Kunden, die Flatrate im Saunaclub bevorzugen und diese Angebote gerne nutzen. Allerdings hat die Politik das nun beendet. Flatrate Offerten soll es im Bereich der käuflichen Liebe fortan nicht mehr geben. Grund sind einige Betreiber, die das Angebot dabei derart übertrieben haben, dass die Politik eingreifen musste. Grundsätzlich sollte aber jeder Kunde das bekommen, was er wünscht. Beim Flatrate ist klar, dass es nur um die schnelle Nummer geht. Komfort, Diskretion und andere Punkte können dabei natürlich nicht gewährleistet werden. Auch die Qualität der Girls passt sich faktisch dem Flatrate Angebot an.

Wie beliebt ist Flatrate

Geht es um das Thema Flatrate, spalten sich die Gäste. Die einen sehen diesen Begriff in Zusammenhang mit dem Saunaclub als eine Todsünde. Immerhin steht bei dem Besuch im Club nicht nur das reizvolle Vergnügen mit den Damen im Vordergrund, sondern auch Erholung und Wellness. Den meisten Kunden ist klar, dass dieser Service auch irgendwie bezahlt werden muss. Wer hingegen Flatrate bucht, muss im Gegenzug auf diverse Punkte verzichten. So wird der Saunaclub zu einer Art Bordell, in dem für einen festgelegten Zeitraum sich der Gast an den Frauen nach Lust und Laune austoben kann. Wellness und Erholung stehen dann ganz unten und liegen auch nicht im Fokus der Kunden. Die letzten Jahre zeigten, dass dafür durchaus ein großer Markt besteht. Doch dieser Markt nähert sich nun dem Ende. Das gilt nicht nur für Flatrate im Saunaclub, sondern generell für den Bereich Paysex. Also auch im Bordell und bei sogenannten Partys, die nach dem gleichen Prinzip strukturiert sind.

Wie ist Flatrate entstanden

Flatrate ist gar nicht einmal so alt. Erst vor wenigen Jahren entstand der Trend. Nicht aus einer innovativen Erfindung heraus, sondern viel mehr aus einer Notlage. 2009, das Jahr, in der die Wirtschaftskrise ihre Spuren hinterließ. Betroffen war auch der Paysex. Viele Clubs verzeichneten weniger Gäste. Zudem waren viele Kunden deutlich zurückhaltender mit den Ausgaben. Um weiterhin den Betrieb zu garantieren und die laufenden Kosten zu decken, entstanden die ersten Flatrate Angebote in Bordellen und Saunaclubs. Was aus der Not geboren wurde, entwickelte sich dann zu einem ganz eigenen Geschäftsmodell. Ein Geschäftsmodell, das jedoch schnell übertrieben wurde. Neben dem bereits oben benannten Beispiel mit der Bratwurst und dem Bier, das in dieser Form tatsächlich offeriert und stark beworben wurde, gab es auch unterschiedliche Ketten, die Flatrate Sex in McDonalds Form betrieben haben. Ganze Filialen wurden über die Bundesrepublik gezogen. Die Werbung dazu wurde immer freizügiger. Am Ende blieb der Politik nur noch eines: Sie musste handeln. In den nächsten Jahren dürften damit die letzten Flatrate Angebote vom Markt verschwinden. Allerdings sind viele Betriebe erfinderisch. Der Name und das Modell lassen sich leicht ersetzen und in anderer (gesetztes konformer)Form betreiben. Es dürfte also nicht lange dauern, bis wir ein identisch gelagertes Geschäftsmodell zum Flatrate beobachten werden können. Immerhin besteht tatsächlich Nachfrage nach dem billigen Sex, gemäß dem Motto „So oft Du willst“.

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