Günstiges Bordell nicht zu eröffnen

Wer hat nicht schon einmal daran gedacht, ein Bordell zu eröffnen. Der Gedanke erscheint leicht. Doch die Praxis erscheint anders. Wer in Köln ein Bordell eröffnen möchte, kann nicht einfach ein Haus anmieten. Ein Bordell in Köln ist keine Pommesbude. Die Stadt vergibt die Konzessionen. Und diese sind stark begrenzt. Neue wird derzeit für ein Bordell nicht vergeben. Und auch geeignete Objekte für ein solches Etablissement sind kaum zu finden. Was bleibt ist am Ende nur die Ablöse. Interessenten müssen also ein bestehendes Bordell finden, das aufgegeben werden soll. Ein teures Unterfangen. Neben der künftigen Sicherheit, die Kosten hierfür steigen deutlich an, wird die Ablösesumme durch das starke Interesse und das Verhalten der Stadt Köln immer höher.

Bordell Eröffnung ist nicht einfach

Zudem erschweren die neuen Gesetze die Eröffnung eines solchen Hauses. Heute muss jeder eine persönliche Eignung nachweisen. In der Regel werden dafür sogenannte Treuhänder genutzt, die als Strohperson in Köln agieren. Ein gängiges Modell, das mit der neuen Gesetzesänderung wieder stark im Kommen ist. Dass die Gewinne nicht mehr so gut sind, zeigt auch der Fall Wollersheim. Der ehemalige Zuhälter, der früher einige Bordelle besaß ist heute praktisch Dauerbankrott und kann sich nur noch über die Medienpräsenz am Leben halten. Die Konkurrenz ist stark angewachsen und die Preise für den käuflichen Sex sinken in Köln. Ein Problem, das viele Verkennen. Immerhin sind die Vergnügungssteuern in der Domstadt recht hoch und müssen erst einmal eingespielt werden. Des Weiteren müssen sich die Damen mit den niedrigeren Preisen anfreunden, was nicht immer ganz so einfach ist.

Hohe Summen belasten

Bordell Gründer müssen viel Geld mitbringen. Es wird doppelt kassiert. In Köln gibt es kaum eine Konzession unter 100.000 Euro, die weiterverkauft wird. In den Kleinanzeigenmärkten wimmelt es nur vor lauter Angebote. Doch damit nicht genug. Die Konzession ist im Regelfall an ein festes Objekt gebunden. Bei Gewerbemieten gibt es keine Höchstgrenzen und Mietbremsen. Entsprechend nutzen das die Vermieter zu ihrem eigenen Vorteil und setzen die Mieten bei einer Übernahme deutlich nach oben. Wehren kann sich der neue Eigentümer dagegen nicht, schließlich ist er auf das Objekt in Köln angewiesen. Auch die monatlichen Kosten für die Sicherheit sollten mitkalkuliert werden. Darunter fallen Gruppen und Gerätschaften, die im normalen Betrieb für die Aufrechterhaltung notwendig sind.

Bordell gründen ist eine teure Sache

Wer ein Bordell gründen oder wie in dem obigen Fall mit einer bestehenden Konzession übernehmen will, geht ein hohes Risiko ein. Die meisten Betreiber verkaufen nicht ohne Grund. Sinkende Umsätze, Probleme mit der Sicherheit und der Konkurrenz sind nicht unbeachtlich. Dieses in den Griff zu bekommen, ist oft eine heikle Angelegenheit. Wer nicht genügend Geld mitbringt, wird in der Regel kaum eine Chance haben, mittelfristig am Markt zu bleiben. Die Situation in Köln ist besonders schwierig. Konkurrenz belebt das Geschäft, in diesem Bereich gilt das jedoch nicht. Jeder Bordell Betreiber ist froh, wenn einer vom Markt verschwindet. Freunde gibt es untereinander nicht. Entsprechend hart ist das Miteinander.

Banken geben kaum Kredite. Finanzierungsangebote kommen häufig von Gruppen aus Russland oder dem arabischen Raum. Diese gelten jedoch als ominös und sollten keinesfalls angenommen werden, wenn gleich auch die Zinsen verlocken.

Fazit zum Bordell

Wer ein Bordell eröffnen will, sollte nicht nur Geld mitbringen, sondern auch viel Erfahrung und ein schlagkräftiges Team. Besonders in Köln sind das die Grundeigenschaften, um Erfolg zu haben.

Bordell – Träumen möchte doch jeder einmal

Auch wenn viele Gründe, die wir bereits oben genannt hatten, die Bordell Eröffnung erschweren, oft sogar unmöglich machen, träumen viele davon. Manchmal gibt es sogar in artfremden Foren Gesuche zu Krediten oder Beteiligungen für eben jenes Bordell, das als neue innovative Geschäftsidee eröffnet werden soll. Selbst auf Kreditplattformen wie Smava und Co. sind hin und wieder solche Offerten zu entdecken. Unerfahrene suchen dann Beträge von 5.000 oder 10.000 Euro, um einen Puff eröffnen zu können. Schon die gesuchte Summe zeigt, wie wenig derjenige davon versteht. Grundsätzlich ist es aber ganz normal, dass vor allem junge Leute davon träumen, einmal einen Sex Club zu besitzen oder eine Agentur für Callgirls zu führen. Die Vorstellungen sind dabei recht naiv, viele gehen davon aus, dass mit nur wenig Geld der Traum zur Wirklichkeit werden kann. Oft funktioniert das eben nicht oder die Träumer fallen auf unseriöse Angebote ein und verschulden sich bis über beide Ohren. Ab 2017 wird es noch wesentlich schwerer, ein Bordell zu eröffnen oder zu führen. Dann muss jeder seine Zuverlässigkeit zunächst belegen können. Selbst wenn diese Hürde geschafft wurde, kommen weitere Punkte, die vor allem Unerfahrene zum Scheitern verurteilen.

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